Neues Verbundforschungsprojekt TERESA gestartet

  • Verbundforschungsprojekt TERESA startete zum 01. November 2016
  • Ziel ist es die Tropfenentstehung und -mitriss zu reduzieren um eine höhere Effektivität und Sicherheit chemischer und petrochemischer Anlagen zu erreichen
  • Ergebnisse sind von umfassender Bedeutung für die gesamte Prozessindustrie

An der Spitze eines Konsortiums forscht RVT im Rahmen des Projektes TERESA im Moment daran den Tropfenmitriss in chemischen und petrochemischen Anlagen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Rektifikation, Absorption oder Verdampfung – all diese Worte beschreiben thermische Trennprozesse die mithilfe dieser Forschung energieeffizienter und sicherer werden.

Heute entfallen 40% des globalen Energiebedarfs der Prozessindustrie auf eben solche Prozesse. Das Potential der Einsparungen in diesem Bereich der Branche ist also entsprechend groß.

Das Verbundforschungsprojekt TERESA startete zum 01. November 2016 und läuft über einen Zeitraum von nahezu drei Jahren. Es ist Teil des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Ziel ist es durch die Verringerung des Tropfenmitrisses einerseits das Endprodukt einer Rektifikation, Absorption oder Verdampfung zu optimieren und ein sprichwörtliches „Verwässern“ des Ergebnisses zu reduzieren. Andererseits soll verhindert werden, dass fälschlicherweise mitgeführte Tröpfchen zur Korrosion ganzer Anlagenbauteile führen und dadurch ein Sicherheitsproblem darstellen.

Die in TERESA zu erzielenden Ergebnisse sind dabei von umfassender Bedeutung für die gesamte Prozessindustrie: Sie können in allen Zweigen der Prozessindustrie, von der chemischen, petrochemischen Industrie bis zu den Life Sciences, von der lebensmittelverarbeitenden bis zur umwelttechnischen Industrie umgesetzt werden.

 

TERESA:

Tropfenentstehung und -reduzierung in Stoffaustauschapparaten

 

Über RVT

RVT Process Equipment GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Oberfranken. Seit 1976 werden Komponenten für Stoff- und Wärmeaustauschverfahren in der Chemie, Petrochemie, Raffinerie und für umwelttechnische Anwendungen geliefert.
Die Produktpalette umfasst regellose Füllkörper, strukturierte Packungen, Kolonneneinbauten und Stoffaustauschböden. Neben der Lieferung dieser Komponenten ist RVT auch als Lieferant von schlüsselfertigen Anlagen für umwelttechnische Anwendungen auf dem Markt.
Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Steinwiesen und Marktrodach im Kreis Kronach 140 Mitarbeiter. Über zwei Tochtergesellschaften in Knoxville, TN (USA) und Kunshan (VR China) sowie Vertretungen in allen wichtigen internationalen Absatzmärkten werden RVT-Produkte weltweit vertrieben. Weitere Informationen zu RVT im Internet unter www.rvtpe.de


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